
Links
- Gitarrenunterricht, Bass, Schlagzeug und mehr: Daniel Sich
- Selbsthilfe bei Coabhängigkeit: CoDa-Deutschland
- Telefonseelsorge
- Nummer gegen Kummer für Kinder und Jugendliche
- Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen
- Männliche Betroffene sexuellen Missbrauchs Infoseite
- Selbsthilfe bei Sex- und Liebessucht SLAA
- Podcast von Verena König zum Thema Trauma, Beziehungen, Psychoedukation
- Podcast von Prof. Ashok Riehm zum Thema Trauma, Beziehungen, Psychoedukation

Buchempfehlungen
- Bin ich traumatisiert – Verena König
- Trauma und Beziehungen – Verena König
- Warum wir uns immer in den Falschen verlieben: Beziehungstypen und ihre Bedeutung für unsere Partnerschaft – Amir Levine, Rachel S. F. Heller
- Aussöhnung mit dem inneren Kind – Erika J. Chopich, Margaret Paul
- Bücher über Genesung von Co-Abhängigkeit: Melody Beattie
- Das Drama im Mutterleib: Der verlorene Zwilling – Austermann
- Gesucht: mein verlorener Zwilling: Liebe und Tod am Beginn des Lebens – Vom Trauma zum Segen – B. Schlochow
- Der verlorene Zwilling: Wie ein vorgeburtlicher Verlust unser Leben prägen kann – E. Steinemann
- A Healing Path for Womb Twin Survivors – Althea Hayton
- Vergiftete Kindheit: Elterliche Macht und ihre Folgen – Susan Forward
- Mit zerbrochenen Flügeln: Kinder in Borderline-Beziehungen – Manuela Rösel
FAQ
In der Anteile-Arbeit lernen wir achtsam jeden einzelnen unserer inneren Anteile kennen und verstehen.
All unsere Gefühle, all unsere – vielleicht bisher fast automatischen – Reaktionen machen dann auf einmal Sinn.
Egal, was du an einem Tag erlebst und welcher Anteil gerade am Steuer sitzt, die Antwort ist immer nur Liebe 💖
Und mit der Zeit wird Selbstwirksamkeit möglich und Automatismen werden zur Wahlfreiheit.
Beziehungsgeflecht, in dem eine Person ihr eigenes Wohl, Bedürfnisse und Leben extrem vernachlässigt, zu Gunsten der Probleme und des Wohlergehens anderer. Sie ist durch übermäßige Fürsorge, Kontrolle und emotionale Abhängigkeit gekennzeichnet. Oftmals finden sich co-abhängige Menschen in toxischen Beziehungen wieder.
Bist du mit einem inneren Anteil identifiziert, wie z. B. dem, der Angst vor Spinnen hat, so reagiert dieser Anteil auf die Spinne und sitzt auf dem Fahrersitz deines Autos (im übertragenen Sinne). In der Anteile-Arbeit desidentifizieren/ externalisieren wir diesen Anteil und beginnen ihn in sicherem, wohlwollenden Rahmen zu erforschen. Dieser erste „Move“ bringt oftmals eine sofortige Erleichterung mit sich.
Aus der Sicht der Anteile-Arbeit ist der Satz „Das musst du einfach loslassen!“ leider nicht sehr hilfreich, wenn es in uns doch einen oder vielleicht sogar mehrere Anteile gibt, die dies nicht können und wollen.
Diesem Anteil ist der jetzige Zustand vertraut und er fühlt sich sicher an. Auch wenn das objektiv nicht der Fall ist.
Warum also sollte dieser Anteil dann einen heimatlichen und sich sicher anfühlenden Zustand eintauschen, gegen etwas Neues, Fremdes und höchst Verängstigendes?
Loslassen bedeutet also erst einmal, den Anteil zu erforschen, der festhalten will.
In einer co-abhängigen Beziehung mit einer narzisstischen Person passen sich Betroffene stark an, stellen eigene Bedürfnisse zurück und übernehmen eine unterordnende, selbstaufopfernde Rolle – diese Dynamik wird auch Co-Narzissmus genannt. Ihr hohes Maß an Empathie und Harmoniebedürfnis begünstigt ein Ungleichgewicht, in dem der narzisstische Partner dominiert und das eigene Selbstwertgefühl sinkt. Auf Dauer kann dies zu Trennung, emotionaler Erschöpfung sowie zu Angstzuständen oder Depressionen führen.
Rollenumkehr, bei der ein Kind emotional Aufgaben übernimmt, die eigentlich dem Elternteil zustehen — zum Beispiel trösten, stabilisieren, zuhören oder Verantwortung für das seelische Wohl eines Elternteils tragen.
Oftmals wird das Kind auch in die Rolle des Ersatzpartners versetzt, vor allem, wenn der eigentliche Partner emotional oder auch körperlich nicht verfügbar ist.
Der Weg in der Trauma-Arbeit ist eine Spirale.
In therapeutischen Prozessen gibt es keinen Rückschritt, auch wenn sich das oftmals so anfühlt.
Wir gehen stetig voran.
Auch wenn wir dem ein oder anderen Schmerz wieder begegnen – so dann doch auf einer neuen Stufe unserer Entwicklung.
Menschen, die ein schweres, z. B. Missbrauchs-Trauma erlebt haben, haben oftmals Schwierigkeiten mit ihrer Stimme, manchmal auch mit dem Mundraum, Zahnarztbesuche werden zur Qual. Hier arbeiten wir sehr achtsam und immer MIT dem Körper, nicht gegen den Körper.
Es werden sanfte Reize gesetzt, die den Stresshormon-Spiegel senken, den Herzschlag verlangsamen, die Atmung vertiefen und dem Gehirn signalisieren können: „Alles ist okay, keine Gefahr“.
Das Nervensystem wechselt vom Kampf-oder-Flucht-Modus (Sympathikus) in den Ruhe-und-Verdau-Modus (Parasympathikus).
Verbundenheit ist der Schlüssel zu einem erfüllten Leben.
Dami Charf